Grimms Märchen , ein Germanistens Must-Read !
- 12 déc. 2013
- 3 min de lecture

In diesem Monat feiern wir das Jubiläum der ersten Veröffentlichung von der Märchensammlung „Kinder-und Hausmärchen „ , das meist gelesene, meist verkaufte und meist übersetzte deutschsprachiges Buch der Welt, auch als « Grimms Märchen « bekannt, die heutzutage seit 201 Jahr existiert. Diese Märchen, die heute fast jedes Kind auf der Erde kennt, sind auch sehr wichtig für uns als Germanistikstudenten und für die Germanisten im Allgemein. Sie waren auch für uns die erste Einführung zur deutschen Literatur. Aber wer sind eigentlich die Gebrüder Grimm? warum sind die Grimms Märchen so erfolgreich? Und warum sind sie überhaupt so wichtig für die Germanisten?
Die Gebrüder Grimm
Jacob (1785-1863) und Wilhelm (1786-1859) auch die „die Brüder Grimm“ genannt sind für ihre Märchen sehr bekannt. Sie waren aber nicht nur Märchensammler sondern auch Bibliothekaren, Mythographen, Philologen und Sprachwissenschaftler. Die Brüder Grimm studierten Jura, um die familiäre Tradition fortzusetzen. Doch, ihre Leidenschaft für die Literatur und Sprachen war größer…
Entstehung der berühmsten Märchen der Welt
Es war eigentlich ein Zufall, dass die Brüder die Märchen herausgaben, denn die Idee gehörte am Anfang Clemens Brentanos und Achim von Arnims, Deutsche Schriftsteller der deutschen romantischen Bewegung. Die Gebrüder Grimm hatten die Chance einen Professor wie Friedrich Carl von Savigny zu haben, der ihnen seine Privatbibliothek öffnete und damit, das Interesse an Sprachen, Literatur und Sitten der alten Zeit geweckt. Clemens Brentano und Achim von Arnim traten danach in Kooperation mit den Brüdern, die für sie Volkslieder und danach auch Volksmärchen sammeln sollten. Brentano aber verlor sein Interesse dafür und deshalb entschieden sich die Grimm ihre Arbeit selbst zu veröffentlichen und so entstanden die Kinder-und Hausmärchen im Dezember 1812, das Ergebnis 6 Jahren Arbeit.
Geschichtlicher Hintergrund
Märchen waren früher eine Volksunterhaltung, besonders innerhalb der Familien waren sie mündlich überliefert und sehr beliebt. Doch zu Beginn des 19. Jahrhunderts haben sich die Lebensumstände stark verändert durch die Industrialisierung, die napoleonischen Kriegen und der allgemeinen Schulpflicht. Die mündliche Märchentradition war bedroht. Den Brüder war bewusst, dass wenn sie die Märchen und die Volksliteratur nicht sammeln würden, würde sie bald und leicht verschwinden. Die Grimms Märchen waren so populär, weil die Mütter in dieser Zeit schon Vorlesebücher für ihre Kinder suchten, die beide Unterhaltung und Moral enthielten.
Grimms Märchen, nicht nur für Kinder !
Die Grimms Märchen waren in 7 Auflagen von 1812 bis 1858 herausgegeben. Zunächst hatten die Grimms ein wissenschaftliches Publikum im Auge, oder im mindestens Erwachsenen. Ihre Arbeit war sehr gewissenhaft. Die Dinge haben sich aber geändert und das Buch wurde zu einem Kinderbuch. Die Märchen änderten sich durch die verschiedenen Ausgaben: erotische Anspielungen und verdächtige Märchen waren gestricht. Jacob Grimm ärgerte es sehr, dass der Verleger das Wort „Kind“ in den Titel nahm, um die Verkaufszahlen zu fördern. Am Ende ist es aber so gelaufen.
Grimms Märchen muss jeder Germanist kennen.
Der Professor Heinz Rölleke (Deutscher Germanist und Grimm-Experte) erklärt : « die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm weltweit die ersten waren, die diese Gattung ernst genommen, die Märchen unter wissenschaftlichen Aspekten gesammelt, redigiert, veröffentlicht und kommentiert haben. Bis dahin hielt man Märchen für Kinderkram oder Aberglauben. » . Das Ziel der Brüder war es die altdeutsche Literatur und Volkspoesie zu sammeln, um die zersplittert deutschen Kleinstaaten zu vereinen. In diesem Land wo die Adeligen nur Französisch sprachen und selbst der König von Preußen, Friedrich II, die deutsche Sprache benutzte nur, um mit seinem Pferd zu sprechen, versuchten die Intellektuellen und Schriftsteller die deutsche Sprache aufzuwerten. Die Brüder Grimm waren nicht nur Märchensammler sondern die Gründungsväter der Germanistik. Ihre Werke wie die « Deutsche Grammatik » , « Deutsche Sagen » , « Geschichte der deutschen Sprache » und letztlich das « Deutsche Wörterbuch » sind von unschätzbaren Wert. Sie verstanden was für eine Wichtigkeit diese Märchen haben konnten. Im Vorwort der ersten Ausgabe heißt es: « wir haben in der Wiese verstreuten Splitter eines Kristalls zusammengesucht, um sie für die Nachwelt zu bewahren ».
Lydia SAIDI






























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